Achtung, toter Winkel!

Es ist nicht die Schuld von Transportunternehmen und Chauffeuren, dass Lastkraftwagen einen toten Winkel haben. Die Existenz eines toten Winkels ist nun einmal eine technische Angelegenheit. Aber was kann ein Berufsfahrer da tun?

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Der tote Winkel ist groß

Ein LKW hat mehrere tote Winkel. Diese Zonen werden für den LKW-Chauffeur nur durch Einsatz von Hilfsmitteln einsehbar:

  • direkt vor der Kabine (Zone 1) : 7 m²
  • rechte Ecke vorne (Zone 1) : 9 m²
  • rechte Seite (Zone 3) : 52 m²
  • hinten (Zone 6) bis 50 Meter hinter der Mitte des Fahrzeugs bleiben Sie in den Spiegeln unsichtbar

Der tote Winkel vorne und an der rechten Seite des LKW umfasst etwa 70m².

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Was kann der Berufsfahrer tun?

  • Die Spiegel korrekt einstellen :
    Die standardmäßig montierten Spiegel müssen individuell, auf Ihrer Sitzposition, exakt eingestellt werden. Der Chauffeur, der von einer Zugmaschine in die andere wechselt, muss das auf jeden Fall beachten. Spiegel können ihren Stand auch durch die Rüttelbewegung des Wagens verändern. Denken Sie daran.
  • Sorgen Sie stets für saubere Spiegel :
    enn die Heizung defekt ist, lassen Sie sie so schnell wie möglich reparieren.
  • Der Weitwinkel-Außenrückspiegel wird am besten ganz oben montiert.
    as ergibt eine bessere Übersicht. Der normale Rückspiegel kommt darunter. So haben Sie bessere Sicht auf die Hinterachse der Zugmaschine. Das ist wichtig beim Manövrieren.
  • Der Totewinkelspiegel muss schräg genug stehen.
    Er muss nach unten gerichtet sein. Wenn der Stand für Ihre Sitzposition nicht passt, lassen Sie ihn in der Werkstätte verändern. So haben Sie einen optimalen Blick auf alles, was neben Ihrer Zugmaschine passiert.
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Defensiver Fahrstil

Zuallererst muss betont werden, dass auch mit Totewinkelspiegel oder -kamera ein defensiver Fahrstil eine absolute Notwendigkeit ist. Hier geht es vor allem um schauen, schauen und noch mal schauen.
Worauf ist hier besonders zu achten?

  • Nie knapp vor der weißen Linie oder einem Zebrastreifen stoppen.
    Lassen Sie immer ein paar Meter frei, so dass Sie eine gute Sicht auf den Fußgängerübergang oder den Zebrastreifen haben.
  • Unnötiges Überholen vermeiden.
    Reihen Sie sich nach einer Auffahrt, die zur ersten Fahrspur der Autobahn wird, so schnell wie möglich rechts ein.
  • Früh genug bremsen und langsam auf eine Kreuzung zufahren.
    So vermeiden Sie, dass Menschen erschrecken und wissen Sie sicher, dass Sie rechtzeitig stoppen können.
  • Wenn ein Radfahrer neben Ihnen steht und Sie sehen ihn nicht mehr, warten Sie dann lange genug mit dem Wegfahren. So kann es keine Kollision geben.
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Achtung bei Überhol- oder Ausweichmanövern

Bei Manövern müssen Sie immer doppelt aufpassen, auch bei Überhol- und Ausweichmanövern. Das ist Teil des defensiven Fahrstils. Die folgenden Verkehrssituationen verlangen auf jeden Fall die besondere Aufmerksamkeit des Berufsfahrers:

  • Reihen Sie sich auf der Autobahn so schnell wie möglich rechts ein, auf jeden Fall, wenn an der rechten Seite eine Fahrspur hinzu kommt.
  • Schauen Sie beim Einfahren in die Autobahn links über Ihre Schulter.
    So bemerken Sie allen ankommenden Verkehr besser.
    Zo bemerk je beter alle aankomend verkeer
  • Schauen Sie beim Einfügen nach Überhol- oder Ausweichmanövern konstant in Ihren rechten Spiegel und behalten Sie dabei die anderen Fahrzeuge oder Verkehrsteilnehmer im Auge.
  • Vermeiden Sie unnötige Überhol- oder Ausweichmanöver.

Kurzum, lassen Sie niemanden in Ihren toten Winkel kommen.

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Totewinkelspiegel, -kamera und -fenster

Radfahrer sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Sie müssen sich des toten Winkels bewusst werden. Der Berufsfahrer hat jedoch gelernt, anstelle der anderen Verkehrsteilnehmer zu sehen. Das ist im Fall des toten Winkels doppelt schwierig. Daher ist und bleibt jedes Hilfsmittel zur Verkleinerung des toten Winkels mehr als willkommen.

Bei Van Dievel Transport sind alle Zugmaschinen mit einem Totewinkelspiegel ausgestattet; die neuesten sogar mit einer Totewinkelkamera. Und im Vorjahr gab es ein Experiment mit einem Totewinkelfenster in der Beifahrertür. Der Slogan hier lautete "This driver is watching you".
Heute sind schon 13 Zugmaschinen mit diesem Fenster ausgestattet.

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